Ein weiteres Ende …

Es war der 25. Februar 2012, der alles veränderte! Der Tag, der den Weg ebnete, auf dem ich jetzt bin. Der Tag, der so Vieles in Bewegung brachte, das vorher so weit weg war. Es war die Geburt von unserem Sohn!

Es gäbe so viel zu schreiben, vielleicht kommt irgendwann die Zeit für diese Geschichten ….

Doch heute möchte ich über das Tragen schreiben, weil ich vor nunmehr einer Woche meine „Karriere“ als Trageberaterin beendet habe. Tragen war ein wichtiger Bestandteil der vergangenen fünf Jahre und wird es wohl auch noch länger sein. Tatsächlich ist Tragen auch heute noch bei meiner Maus mit fast 2 1/2 Jahren ein wichtiges Thema, ein Garant für Entspannung und manchmal auch noch Schlaf.

Meine ganze Tragegeschichte habe ich ja bereits einmal aufgeschrieben, die findet ihr hier.

In den vergangenen 4 1/2 Jahren meiner Trageberater-Tätigkeit habe ich die unterschiedlichsten Menschen kennen gelernt. Und auch, wenn ich nicht mit allen auf einer Wellenlänge war, so haben mich die verschiedenen Begegnungen doch sehr geprägt und ich konnte viel daraus lernen. Alleine dafür hat sich die zeitliche und finanzielle Investition gelohnt.

Wobei das Schönste bleiben die Begegnungen mit bedürfnisorientierten Eltern, die für ihre Babys das Beste wollten und sich von mir haben helfen lassen!

Mit Stolz kann ich sagen, dass die Zahl der Trageeltern auch durch meine Tätigkeiten um ein Vielfaches gestiegen ist!

Während wir 2012 noch eine kleine überschaubare Gruppe hier in der Region waren, ist es mittlerweile zur Normalität geworden, sein Baby zu tragen!

Für mich haben sich mit fortschreitendem Alter meiner Kinder mittlerweile wieder andere Prioritäten ergeben und das ist auch gut so ! Daher ist es nur logisch, dass ich manche Tätigkeiten nun aufgebe.

Nichts desto trotz geht es mit Beutelspatz weiter!!!
– Bei Kerstin gibt es seit Jänner neben der Trageberatungen auch noch Babymassage – sie arbeitet hauptsächlich in Bad Aussee & Umgebung! #BabymassageAusseerland
– Bettina pausiert derzeit aus beruflichen Gründen
– Eva berät ab sofort in Admont & Umgebung (derzeit noch in Begleitung ihrer jüngsten Tochter)
– Ich biete weiterhin ehrenamtliche #Stillberatungen an – ich helfe bei Stillproblemen, Startschwierigkeiten, Beikoststart und auch beim Abstillen, bevorzugt persönlich oder per Mail/SMS

Weiters unterstütze ich selbstverständlich jene Familien, die bereits bei einer Beratung bei mir waren und biete auch entsprechende Nachberatungen an! Ein kleiner Teil meiner Trageutensilien wohnt hier weiterhin und wird auch bleiben, ebenso meine Tragepuppe Greta!

Es würde mich freuen, wenn ihr weiterhin unserer Facebook-Seite folgt & unsere wichtige Arbeit weiter verbreitet!
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Danke an alle Eltern, die ich begleiten durfte! Es war eine wirkliche Bereicherung und eine wunderbare Arbeit, die doch gar keine Arbeit war ;)!

Wer mich kennt, weiß aber natürlich, dass ich deshalb nicht untätig bin – tatsächlich wurde ich bereits gefragt, was ich jetzt in meiner ganzen Freizeit mache! Haha, Freizeit, was ist das? Aber ja, ich genieße derzeit etwas mehr Freizeit bzw Zeit mit meinen Kindern und im Hintergrund wird fleißig getüftelt ;)! Und nicht zu vergessen mein Entrümpelungsprogramm, das mehr als genug Arbeit ist!

Es ist also ruhig, aber nicht still! 😉

Bis bald & Alles Liebe, eure Ute

Was tut sich grad so?

Tatsächlich bin ich bereits mitten in den Vorbereitungen für die Adventmärkte, welche Ende November stattfinden. Daher ist es hier auf dem Blog derzeit sehr ruhig, aber nicht wirklich! Denn es ist wirklich eine wahnsinnige Herausforderung, in kurzer Zeit größere Mengen zu basteln! Zumal ich ja auch noch Mutter, Hausfrau und sehr Vieles mehr bin 😉

SAVE THE DATE:

19. & 20. November 2016 – Volkshaus Rottenmann

26. & 27. November 2016 – Hauptplatz & Freizeitheim Trieben

Da ich euch nicht jetzt schon mit Weihnachtlichem nerven möchte, gibt es heute nur einen kleinen Teaser 😉

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Mitte Oktober haben wir Geburtstag gefeiert von unserer kleinen Hexe. Die Gastgeschenke für den Familien- & Kindergeburtstag habe ich wieder selbst gebastelt:

Mittagessen waren wir im Gasthaus Moser in Tauplitz, was ich in jedem Fall empfehlen kann! Die Torte für den Familiengeburtstag kam von meiner Freundin & Konditormeisterin Barbara Avdic aus Trieben! Wenn du ihre Nummer möchtest, gebe ich diese gerne weiter :)!

Die Cupcakes für den Kindergeburtstag hab ich selbst gemacht – diese sind aber eher weniger gelungen, weswegen ich solche Experimente künftig lieber wieder lasse 😉 …. „Schuster, bleib bei deinen Leisten!“ heißt es ja nicht umsonst 😉

Die Zuckereulen und das Geschirr für den Kindergeburtstag habe ich bei Kids Party World bestellt. Wahrscheinlich werde ich Ende Dezember wieder dort bestellen, weil ja im Februar bereits die nächsten Kindergeburtstage anstehen 😉 Wenn jemand was mitbestellen möchte, bitte einfach melden!


Um meine beiden Leidenschaften Basteln & Ringana miteinander zu verbinden, habe ich mich von einer Kollegin inspirieren lassen und diese kleinen Mitbringsel gemacht – eine tolle Möglichkeit, um Produktproben zu verschenken:

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Und ein tolles Projekt muss ich euch noch unbedingt zeigen – ich konnte es kaum erwarten, dieses Set von Stampin’Up! endlich auszuprobieren. Für Weihnachten verspricht dies nochmals geniale Geschenkideen! Füllen kann man es mit Süßigkeiten bzw hat auch ein LED-Teelicht Platz! Für meinen ersten Versuch hab ich mich – passend für Halloween – für ein Geisterhäuschen entschieden, das jetzt unser Garderobenkastel schmückt 🙂


Was gibt es Neues?

Heute Abend um 20 Uhr schicke ich die nächste Stampin’Up!-Sammelbestellung los – wenn du etwas brauchst, melde dich gerne bei mir. Hier geht es zum Online-Katalog.

Nächsten Samstag, 29. Oktober 2016, findet um 15 Uhr meine 1. Ringana-Party bei mir Zuhause statt – wenn du Interesse hast, die Produkte auszuprobieren bzw zu kosten, schreib mir einfach oder ruf mich an! Es gibt natürlich keinen Kaufzwang und die Teilnahme ist kostenlos! Ich freue mich immer über Menschen, die sich für nachhaltige, ethische & vor allem wirkungsvolle Produkte interessieren!

Inzwischen wünsche ich euch eine schöne Woche!

Alles Liebe, eure Schnipselmama Ute

Wie ist das mit der Beikost?

Ich hatte heute einen total netten Beikost-Workshop. Obwohl ich nur mit 2 Mamas gerechnet hatte, waren dann tatsächlich 4 interessierte Mamas plus Babys bei mir, was mich sehr gefreut hat!

Zum Durchlesen für Zuhause hab ich auch ein Handout erstellt und dachte mir dann: Eigentlich könnte ich das auch mit Anderen teilen!

Also kommt hier mein ganz persönlicher Beikost-Leitfaden:

Grundsätzliches

Egal, ob dein Baby gestillt wird, ob es Pre-Milch bekommt oder beides, die Nahrung eines Babys sollte unbedingt bis zum 1. Geburtstag hauptsächlich aus Milchnahrung bestehen!

Beikost ist – wie der Name eigentlich schon verrät – BEI-Kost und nicht Ersatz-Kost … Ziel der Beikost ist es also NICHT, die Milchmahlzeiten zu ersetzen!!!

Ziel der Beikost ist es, das Baby neben der Hauptnahrung Milch langsam an das feste Essen und den Familientisch heranzuführen!

Wann beginne ich mit Beikost?

Die WHO empfiehlt nach wie vor (auf der ganzen Welt), 6 Monate voll zu stillen und dann neben geeigneter Beikost weiter zu stillen bis zum 2. Geburtstag oder darüber hinaus, so lange Mutter und Kind dies wollen! [Wenn man nicht stillen kann oder möchte, gilt dasselbe für Pre-Milchnahrung!]

Trotzdem hört und liest man in den letzten Monaten immer wieder, dass man Babys bereits mit 4 Monaten Beikost geben sollte …

Diese „Empfehlung“ geht davon aus, dass Mütter nur 6 Monate stillen und danach gar nicht mehr. Es ist jedoch absolut wichtig, dass die Beikosteinführung noch während dem Stillen stattfindet, damit es für das Verdauungssystem die geringste Belastung ist.

Trotzdem: Es sollten die Beikostreifezeichen von Babys beachtet werden und in 90 % der Fälle sind diese erst ab dem 5. Monat (NACH der 20. Woche) langsam zu erkennen, oft erst nach 6 Monaten!

Was passiert, wenn mein Baby zu früh feste Nahrung bekommt, obwohl es noch nicht beikostreif ist?

Die größte Gefahr ist eine Belastung des Verdauungssystems. Bauchweh und Durchfälle können sofort auftreten, es kommt aber auch vor, dass diese Probleme erst nach ein paar Jahren ans Tageslicht kommen.

Der zweite große Punkt sind Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder Allergien, wie es in den letzten Jahren immer mehr geworden ist. Hier ist es tatsächlich so, dass diese Probleme erst nach ein paar Jahren auftreten und oft niemand mehr daran denkt, dass die Ursache vielleicht an der zu frühen Beikost liegen könnte.

Beikostreifezeichen

  • Das Baby kann den Kopf ohne Hilfe halten!
  • Das Baby kann seine Sättigung deutlich anzeigen!
  • Das Baby ist in der Lage, mit minimaler Unterstützung des unteren Rückens aufrecht zu sitzen!
  • Das Baby zeigt Interesse am Essen der Familienmitglieder UND macht Kaubewegungen, während es beobachtet! („Es schaut dem Essen nach“ alleine ist KEIN Reifezeichen, das machen sie oft bereits mit 3 Monaten!)
  • Das Baby kann die Bewegung „Hand-Mund“ gut koordinieren –> Pinzettengriff
  • Der Zungenstreckreflex, der Babys feste Nahrung wieder aus dem Mund schieben lässt, ist beinahe oder gänzlich verschwunden.

 

Die Beikostreifezeichen sind zu 90 % vorhanden – wie geht es jetzt weiter?

Was darf mein Baby essen und wie?

  • Man kann Babys Essen entweder püriert oder auch als Sticks anbieten, die das Baby in die Faust nehmen kann!
  • Obst: frisch, reif, gewaschen und anfangs ungeschält – am besten saisonal und regional
  • Gemüse: frisch, reif, gewaschen, saisonal und regional – in Wasser schonend gegart ohne Salz
  • Falls möglich, sollte man mit Lebensmitteln beginnen, die man während der Schwangerschaft und Stillzeit schon häufig gegessen hat. Babys „kennen“ diesen Geschmack bereits und tun sich dann leichter.
  • Das Baby niemals zum Essen zwingen – es soll Spaß machen und grade am Anfang soll „erforscht“ werden und das machen Kinder, indem sie „spielen“!
  • Es soll nach Bedarf essen, so wie gestillt wurde!
  • Wenn möglich, zum Beginn eine ruhige Zeit wählen – sich selbst nicht stressen und das Kind auch nicht!
  • Das Baby sollte ausgeglichen und ruhig sein, nicht zu hungrig, aber auch nicht zu satt.
  • Speisen nicht zuckern, salzen oder scharf würzen!
  • Mahlzeiten immer frisch machen am Anfang, nichts aufwärmen!
  • Zum Beikost-Start sollte man Wasser aus dem Becher oder Glas anbieten – anfangs zum Trinken-Lernen, später wenn mehr gegessen wird, sollte es mehr trinken.

Wie?

Immer noch am weitesten verbreitet ist das Füttern des Babys mit Brei.

Tatsächlich ist dies in den letzten Jahren mehr als überholt worden. Die mittlerweile auch von Stillberaterinnen und Kinderärzten empfohlene Beikostform ist BLW.

Was ist BLW?

  • BLW bedeutet Baby-Led Weaning und heißt übersetzt „Baby-gesteuertes Abstillen“.
  •  Das Baby bekommt die Beikost nicht gefüttert, sondern isst selbst!
  •  Dies kann sowohl Brei sein (Baby isst den Breit mit den Fingern, später mit dem Löffel), als auch Sticks und Stücke, welche es in die Faust nehmen kann.

Was sind die Vorteile von BLW?

  • Man sitzt gemeinsam am Esstisch und alle essen GLEICHZEITIG: keines unserer Essen wird kalt, weil ein Baby gefüttert werden muss.
  • Das Baby lernt das Essen in der Form kennen, wie es tatsächlich ist.
  • Es kann verschiedene Dinge probieren und lernt unterscheiden, während bei Breifütterung alles zusammengemixt wird.
  • Die Fingerfertigkeit wird perfekt trainiert.
  • Kinder, die mit BLW die Beikost begonnen haben, tun sich leichter beim „Umstieg“ auf „normales“ Essen, während viele Breikinder mit Stücken oft länger Probleme haben, weil sie es nicht gewohnt sind (Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel)

So läuft BLW meistens ab:

1. Schritt (ab 6 Monaten!): (halb)festes Essen in die Hände/den Mund nehmen, dran lutschen und saugen, evtl. was abbeißen und wieder ausspucken – hier kommt es ab und zu zum Würgen und Übergeben
2. Schritt: kauen und im Mund herum schieben, kleine Teile werden bereits geschluckt (können teilweise unverdaut wieder ausgeschieden werden)
3. Schritt: abbeißen, kauen und schlucken – ab da essen die meisten Kinder immer mehr und besser; im Schnitt ist das um die 9 Monate der Fall, nun werden spätestens die Stillmahlzeiten reduziert (auch das geht vom Kind aus!!! Weaning bedeutet eigentlich Abstillen! Und Baby-led heißt, dass es vom Kind geführt ist, also nur vom Baby ausgeht!)
4. Schritt: Um den ersten Geburtstag herum essen die Kinder normal mit und beginnen sich abzustillen, da sie die Milch als Nahrungsquelle nicht mehr benötigen. Stillen kann aber weiterhin eine Trostquelle bleiben – so das Kind es braucht und die Mutter nichts „dagegen“ hat.

Wie haben wir das gemacht?

Wie begannen mit:

Apfel, Banane, Birne roh und gewaschen

Karotte, Gurke, Zuchini, Kartoffeln gedämpft, gekocht oder im Backrohr gebacken

→ alles in Sticks, welche das Baby in die Faust nehmen kann

Maisstangerl und Reiswaffeln – aus dem Bioladen Liezen, denn in normalen Geschäften ist oft Salz enthalten

Nach etwa 2 Wochen:

Faschiertes, Vollkornnudeln (Spiralen), Couscous, Hühnerfleischsticks, Rindfleischsticks, uVm

 

Entgegen weit verbreiteter Irrtümer darf ein Baby nicht nur bestimmte Lebensmittel und diese nacheinander, sondern wichtig ist nur die Zubereitung und dass es gesund ist.

Als meine Kinder jeweils ca. 8 Monate alt waren, aßen sie großteils bei unserem Essen mit. Sie bekamen ihre Portionen jedoch anfangs ungesalzen. Wenn wir einmal Appetit auf etwas Ungesundes hatten, wurde für Baby extra gekocht.

Gestillt wurde bei beiden weiterhin nach Bedarf, dies wird normalerweise sowieso immer weniger, jedoch bei Krankheit, Zahnen oder einem Wachstumsschub kann es immer wieder mehr werden. Dies ist kein Grund zur Besorgnis!

Aber mein Baby hat noch keine Zähne – wie soll es das essen? Und verschluckt es sich nicht? Ich habe Angst, dass mein Baby erstickt!

Dies sind nur wenige der Vorurteile, mit denen wir BLW-Eltern immer wieder kämpfen müssen. In erster Linie möchte ich jedem das sagen, das ich damals auch lernen musste: „Vertraue deinem Kind!“

– Babys Kauleiste ist so hart, dass es durchaus weiche Dinge abbeißen und damit kauen kann! Wem ein zahnloses Baby schon einmal in den Finger gebissen hat, der weiß das 😉

– Babys Würgereflex ist viel weiter vorne als bei uns Erwachsenen. Würgt das Baby also, heißt es nicht, dass es gleich erstickt! (Anton hat ein Mal eine Birnenschale mitgegessen, die er unzerkaut schlucken wollte und am Gaumen kleben blieb – der Würgereflex hat sich sogleich gemeldet und er konnte die Schale wieder ausspucken)

In so einem Fall heißt es, Ruhe zu bewahren und keine überstürzten Bewegungen zu machen. Das Baby behutsam aus dem Hochstuhl nehmen und den Kopf nach vorne beugen, damit das Essen leichter den Weg nach draußen finden kann.

Aber selbstverständlich gibt es auch bei BLW einige Dinge zu beachten:

Die goldenen BLW-Regeln

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Gibt es Ausschlussgründe für BLW?

Wenn das Baby tatsächlich beikostreif ist, eigentlich nicht!

Wenn es in deiner Familie eine Vorgeschichte von Allergien, Verdauungsproblemen oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten gibt, sollte man vor Beikoststart mit dem Kinderarzt sprechen.

Wenn das Baby spezielle Bedürfnisse hat, nicht gut kauen kann oder es Schwierigkeiten hat, das Essen in die Hand zu nehmen und zum Mund zu führen, ist es entweder noch nicht beikostreif oder man sollte lieber Brei füttern.

Buchempfehlung & Hauptquelle:

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Weitere Quelle:

http://breikasper.nielsrump.net/?page_id=8


Ich hoffe, ich konnte dir einen guten Einblick in dieses Thema geben. Selbstverständlich ist nichts in Stein gemeißelt … die Empfehlungen ändern sich immer wieder von Zeit zu Zeit und leider kommen diese Informationen selten bis gar nicht bei Fachpersonal an! Im Zweifel lohnt es sich immer, bei den Stillverbänden nachzufragen, die eigentlich immer auf dem neuesten Stand sind:

ÖAFS         La Leche Liga           IBCLC

Alles Liebe, deine Schnipselmama

 

Der Herbst ist da!

Da der Herbst nun eingekehrt ist – naja, bei uns in Rottenmann wohl eher der Winter 😉 – ist es wieder einmal Zeit für ruhige Töne und in meinem Fall immer die Zeit, in mich zu gehen, mich etwas abzuschotten und vergangene Monate Revue passieren zu lassen! Sofern das halt im Rahmen unseres Lebens möglich ist, da wir doch immer viel unterwegs sind und es viel zu tun gibt. Aber der Herbst bietet eigentlich immer die Gelegenheit für Neustarts oder Umbrüche.

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Deshalb gibt es heute einmal ein etwas anderes Thema:

Tatsächlich musste ich in den letzten Jahren feststellen, dass alles einen Grund hat. Dass wir manche Menschen nicht einfach nur so treffen und dass es gut ist, dass manche Dinge enden, auch wenn man vielleicht zuerst traurig darüber ist. „Leben bedeutet Veränderung“ – manchmal sind die Veränderungen negativ, aber in jedem Fall lernt man sehr viel daraus! Zu dieser Erkenntnis kam ich allerdings auch erst mit fortschreitendem Alter 😉

Ich habe in meinem Leben schon viele Freundschaften beendet, aber oft war es eigentlich ein „Auslaufen des Kontakts“, das sich einfach so ergeben hat. Manches Mal hat sich der Kontakt auch wiedergefunden, manches Mal auch nicht. Wie auch immer es gelaufen ist, hat sich irgendwann herausgestellt, dass es für irgend Etwas gut war.

Oftmals verändert man sich selbst, manchmal verändert sich das Gegenüber und manchmal müssen sich die Wege dann einfach trennen.

Bei mir hat die Geburt von A sehr viel bewegt, ich habe mich und meine Denkweise seitdem sehr verändert. Ich habe danach auch sehr viele neue Menschen kennen gelernt, verschiedene Meinungen und manchmal habe ich mich auch sehr geärgert.  So sehr wie noch nie zuvor in meinem Leben!

Die Mamas unter euch wissen jetzt vielleicht, was ich meine.

Für alle Anderen: Mama-Sein ist oft viel mehr als das. Oft muss man sich Konkurrenzkämpfen aussetzen (auch wenn man diese selber gar nicht möchte)! Oft wird man zu einer Meinung oder einem Erziehungsstil belächelt oder es wird einem mit Unverständnis begegnet (obwohl man sich sehr viele Gedanken macht und bestimmt keine Entscheidung aus einer Laune heraus getroffen hat)! Oft wird man mit Menschen aus vorangehenden Generationen mit Tadel und Ratschlägen konfrontiert, die oft verletzend sind und uns das Gefühl geben, wir wären schlechte Mütter oder gar schlechte Menschen (obwohl wir es doch selbst am besten wissen)! Oft wird einem durch die eigene Mutterschaft erst bewusst, welche Charakterzüge man nicht mehr an Freunden möchte (auch wenn es jahrelang beste Freunde waren)!

Man befreundet sich auch mit anderen Müttern, lernt sie vielleicht in Kursen kennen und zuerst ist das auch wichtig, weil man vielleicht noch keine anderen Mütter im Freundeskreis hat, aber manchmal kommt es auch vor, dass man doch bei essentiellen Dingen ganz unterschiedlicher Meinung ist und man gewisse Charakterzüge des anderen einfach nicht in seinem Leben haben möchte und die Spreu trennt sich sozusagen vom Weizen. Dann gibt es erst mal große persönliche Enttäuschungen, aber auch diese sind wichtig! In meinem Fall war es sogar sehr wichtig und hat den Grundstein gelegt für mein jetziges Leben. Was sich genau geändert hat, kann ich gar nicht mehr so genau sagen – vielleicht die persönliche Erkenntnis, dass man trotz vielzähliger Gemeinsamkeiten manchmal nicht zusammen passt und auch umgekehrt trotz weniger Gemeinsamkeiten trotzdem eine tiefe Verbundenheit da ist, die man sich bewahren möchte und sollte!

In der Schwangerschaft mit L habe ich diese ganzen „Gefahrenquellen“ von vorneherein abgelegt und Kontakt zu anderen Mamas ganz bewusst gesucht oder vermieden. Und das Leben war und ist deutlich leichter damit, sich nicht alles so zu Herzen zu nehmen. Ja, das klingt jetzt alles sehr kryptisch, aber an dieser Stelle darf sich jeder einfach in sich hineinfühlen. Eine 100%ige Lösung für diese inneren Konflikte gibt es leider nicht – was ich damit sagen möchte, ist einfach, dass man manchmal loslassen muss, weil es einen selber viel weiterbringt als an Dingen festzuhalten, nur weil sie schon „immer da waren“ oder „immer so gewesen sind“. Egal, ob es sich dabei um Menschen oder Gewohnheiten handelt …

Ende des Sommers 2015 hatte ich wieder einmal einen kleinen „Einbruch“ meiner Laune und ich war im Internet auf der Suche nach Tipps für eine bessere Organisation meines Alltags, weil es mit 2 Kleinkindern und einigen Nebenjobs einfach eine Herausforderung ist, alles zu managen.

Und dabei bin ich dann auf Ella gestoßen – Ella The Bee ist eine YouTuberin, die sich mittlerweile auf Organisationstipps spezialisiert hat, aber eben nicht nur. Sie ist außerdem wahnsinnig sympathisch und was sie sagt, spiegelt zu einem großen Teil wieder, was ich so denke. Dann habe ich begonnen, meinen Kalender zu gestalten bzw einfach mehr zu planen und ich kann jetzt – 1 Jahr später – sagen, dass es ganz gut klappt. Umso mehr freue ich mich, dass Ella in ein paar Wochen ihren eigenen Kalender herausbringen wird und hoffe so sehr, dass ich einen erwische. Worauf ich dank Ella auch gekommen bin, ist das Planen langfristiger Ziele und abstecken von kleinen Zielen, um die großen zu erreichen. Hier findet ihr ein aktuelles Video von ihr, welches ich sehr schön fand und welches mich zu diesem Beitrag inspiriert hat!

Seitdem ich Ellas Videos entdeckt hatte, konnte ich durch etwas Struktur unseren Alltag halbwegs organisieren. Natürlich sind auch die Kinder älter geworden und manches dadurch einfacher. Einiges aber auch nicht, wenn ich so an die Umräum- und Möbelrückaktionen meiner Kids denke 😉

Und wer jetzt meint, dass bei uns alles „easy cheesy“ ist, der irrt gewaltig 😉 Auch bei uns geht es oft drunter und drüber und ich bin oft mit meinen Nerven an den Grenzen der Belastbarkeit! Und natürlich bin ich als Mutter  von 2 Kleinkindern, Hausfrau, Büroassistentin, Trageberaterin, Stillberaterin, Bastlerin, Frischepartnerin, Bloggerin sowie ehrenamtliche Mitarbeiterin des Projekt VITA oft seeeeeehr gestresst und es fällt schwer, alles unter einen Hut zu bringen. Auch dafür ist der Herbst gut, um alles wieder einmal zu überdenken und zu sehen, wo man hin möchte … und ja, man ahnt es bereits: auch in meinem Leben wird es demnächst einige Veränderungen geben, aber mehr dazu in einem späteren Beitrag!

Zum Thema „Neustart“ hat Ella übrigens auch 2 tolle Videos gemacht. Wer Lust hat, kann sie sich ja mal anschauen: Teil 1    –   Teil 2

Was hilft uns im Alltag? 

  • Das Wichtigste für mich ist ein Kalender, in welchen ich alles schreibe – unsere Termine, To-Do-Listen, länger- und kurzfristige Ziele, usw
  • Ich nehme mir bzw uns nicht mehr zu viel vor – auch als Hausfrau und Mutter hat man das Recht, mal ein paar Stunden einfach nur nichts zu tun!
  • Keinen Freizeitstress für die Kinder – mir ist es sehr wichtig, dass unsere Kinder wirklich frei haben und sich auch mal langweilen dürfen.
  • „Nein“ sagen, wenn es nicht geht oder man sich nicht gut dabei fühlt!
  • Was ich noch nie so wirklich durchgezogen habe: einen Wochen-Essens-Plan … diesen sollte ich wohl als Nächstes in Angriff nehmen 😉
  • Und darauf anknüpfend einen strukturierten Lebensmittel-Einkauf 1-2 Mal pro Woche
  • So oft es geht hinausgehen in die Natur! Das ist gerade bei schlechtem Wetter immer eine Überwindung für uns, aber danach geht es uns gleich viel besser!
  • eine Praktikantin der Schule für Sozialberufe in Rottenmann, welche während des Schuljahres 1-2 Mal pro Woche zu uns kommt und mich im Haushalt oder mit L unterstützt
  • Großeltern, die immer aushelfen, wenn es möglich ist (leider hat nicht jeder diese Möglichkeit, aber dennoch muss ich sie erwähnen)
  • Von Zeit zu Zeit überdenken, was man vielleicht abgeben könnte – welche Dinge vielleicht nicht mehr den Stellenwert im Leben haben, wie es einmal gewesen ist!

 

Und jetzt widme ich mich wieder meinem Alltag & bitte gleich um Entschuldigung, dass meine Blogbeiträge in nächster Zeit etwas weniger sein werden eben aus oben genannten Gründen :)!

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

Alles Liebe, eure Schnipselmama Ute

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Stillen – eine Ära ging zu Ende …

Ich habe ja bereits seit Längerem meine Stillgeschichte angekündigt – tatsächlich ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, denn meine persönliche Stillzeit ist nun nach 4 1/2 Jahren am letzten Sonntag zu Ende gegangen und bietet nun den perfekten Anlass, meine Gedanken von der Seele zu schreiben!

Bevor A auf die Welt gekommen ist, wusste ich genau, dass ich stillen möchte und war mir sicher, dass ich perfekt vorbereitet bin.

Dann war er da und alles war anders … plötzlich gabs kein geplantes Bonding, weil er auf Intensiv musste und erst 16 Stunden nach der Geburt wieder bei mir war. Und das Anlegen war alles andere als easy, es war richtig harte Arbeit! Und die Schwestern waren zwar bemüht, aber richtig helfen konnten sie uns nicht!

Zu Hause angekommen war ich einfach nur verzweifelt und habe nach ein paar Tagen bzw Nächten Schlaflosigkeit und Stillkampf beschlossen, ihm abends ein Flascherl zu geben. Im Nachhinein betrachtet war das ein großer Fehler, aber damals schien es richtig.

Was ich nämlich nicht bedachte, waren folgende Probleme:

– dass Babys, die nicht von alleine halbwegs regelmäßig trinken, unbedingt geweckt werden müssen (tagsüber alle 2-3 Stunden, nachts in den ersten Tagen auch alle 4 Stunden – bei schlechter Zunahme auch länger als nur ein paar Tage!)

– dass alles, was ein Baby aus der Flasche trinkt, die Brust nicht produziert und somit immer „zu wenig“ da ist und nach Schüben noch weniger bleibt; dies zwangsläufig zum Abstillen führt!

– dass A durch den Wechsel von Brust und Flasche schon von Beginn an eine Saugverwirrung hatte, da die Milch aus der Flasche leichter rausgeht und er an der Brust dadurch gar nicht mehr richtig getrunken hat!

A war ein ruhiges und ausgeglichenes Baby, hat schon nach 8 Wochen von 20 bis 8 Uhr durchgeschlafen und uns kam nicht in den Sinn, dass irgend etwas nicht stimmen konnte. Als er nach 5 Monaten plötzlich anfing, an der Brust zu streiken und nicht mehr durchschlief, fingen wir erst an zu erkennen, dass womöglich doch etwas nicht stimmte.

Ich wendete mich an die Stillberatung im Forum Stillen und Tragen und es war bald klar, dass er zu wenig zugenommen hatte, sowie sich die Saugverwirrung nun äußerte. Abstillen war für mich keine Option, daher kämpfte ich für das Stillen!

Es war klar: die Flasche musste weg! Nach verzweifelten Versuchen, ihm das Pre mit dem Becher und Löffel zu füttern, entschieden wir uns – da er bereits im Beikost-Alter war – dafür, ihm abends einen Grießbrei mit Pre zu füttern. Ansonsten stillte ich wieder vermehrt und bereits nach wenigen Tagen war es wie eine Offenbarung: er trank und nahm super zu! Da ich jedoch BLW als bevorzugte Beikostvariante auserkoren hatte, verschwand der Brei sehr bald bzw. wurde von A mit Händen und dem ganzen Gesicht aufgenommen 😉 Tatsächlich war aber erst das der Start für unsere schöne Stillbeziehung, die davor so holprig gewesen war.

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Als ich mit L schwanger wurde, war A nicht ganz 2 Jahre alt und es kam mir nicht richtig vor, ihn abzustillen, um ihm kein ungutes Gefühl dem Baby gegenüber zu geben. Zumal es nach dem Flascherl eine sehr erfüllte Stillzeit war, A dann während der Schwangerschaft nur noch morgens und abends getrunken hatte.

2013 machte ich dann die Stillberater-Ausbildung beim ÖAFS und schloss diese 2014 mit dem Zertifikat ab. Die Ausbildung war sehr erfüllend, es war eine Offenbarung und vor allem die Aufarbeitung meiner Stillgeschichte mit A war befreiend. (Im März 2016 habe ich mit einer Fortbildung über „Gedeihstörungen“ mein Zertifikat verlängert.)

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Bei Ls Geburt sollte alles anders werden und obwohl es vorerst nicht so ausgesehen hatte, durfte ich L in unserem Wohnzimmer bekommen. Die Startbedingungen waren daher optimal und natürlich wusste ich durch die Stillberater-Ausbildung beim ÖAFS, was bei A alles schief gelaufen war!

Nach Ls Geburt lief von Beginn an alles perfekt und auch A stillte noch jeweils morgens und abends, was zu einem kleinen Ritual zwischen Mama und Erstgeborenem wurde und uns vor Eifersuchtsdramen bewahrt hat!

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Das 1. Tandem-Stillen wenige Stunden nach Ls Geburt

Rund um As 3. Geburtstag hatte ich beschlossen, ihn nicht mehr stillen zu wollen und das Abstillen ging ohne Protest oder Drama von einem Tag auf den anderen!

Was mich schon während der 2. Schwangerschaft und leider auch danach begleitete, waren gesundheitliche Probleme mit meinem Diabetes in Folge der Hormone. Und obwohl das Stillen bei L so problemlos war, wurde mir bald bewusst, dass es dieses Mal nicht so lange gehen würde.

Nach mehreren gescheiterten Versuchen, sie wenigstens nachts abzustillen, habe ich es in den letzten Wochen auf nachts reduziert und wusste, dass der Krankenhausaufenthalt mit A womöglich die einzige Chance ist, das endgültige Abstillen zu versuchen. So entschied ich mich nach ca. 54 Stunden räumlicher Trennung und Stillfreiheit dafür, dran zu bleiben und läutete damit das Ende unserer Stillzeit ein.

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Unser letztes Stillfoto – 2 Tage vor dem Abstillen am Klopeinersee

L habe ich somit 23 Monate gestillt, davon 5 1/2 Monate voll.

Aber auch wenn es manchmal anstrengend war, möchte ich keine Sekunde missen! Ich habe das Stillen nie als Opfer empfunden oder als Aufgabe meiner persönlichen Freiheit!

Ganz im Gegenteil: oft war es DIE Rettung an schlimmen Tagen und in schlimmen Nächten sowieso 😉

Und es hat mich sowohl als Mutter als auch als Mensch verändert, wobei das Kinder wahrscheinlich sowieso tun 😉

Wenn ihr Probleme oder spezielle Fragen zu dem Thema habt, dürft ihr euch gerne bei mir oder meinen Kolleginnen beim ÖAFS, LLL oder IBCLC melden. Ich kann euch auch diverse Infomaterialien per Mail schicken, die ich im Laufe der Zeit gesammelt und für gut befunden habe!

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Ich wünsche euch noch einen schönen Tag!

Alles Liebe, eure Schnipselmama Ute

Ein Tag im Leben einer Mama

Ich habe mich mal dazu entschlossen, einen meiner Tage bildlich und chronologisch festzuhalten. Für manche mag es eh die eigene Realität sein, für viele ist es aber vielleicht eine Überraschung zu sehen, was eine Mama so den ganzen Tag macht. Und obwohl heute schon Mittwoch ist, habe ich vergangenen Montag aufgeschrieben.


Der Montag ist grundsätzlich mein stressigster Vormittag. An diesem Tag ist der Wocheneinkauf fällig und ein Bankbesuch für meinen Mann.

6:10 – mein Wecker läutet und Versuche, A zu wecken, scheitern kläglich. Also gebe ich ihm noch ein paar Minuten und stehe auf, richte seine Kleidung und die Jause für den Sommerkindergarten her, aktiviere die Kaffeemaschine und messe erst mal meinen Zucker – 197 … schon der 1. Tiefschlag des Tages :/ … das bedeutet nämlich, dass mein Frühstück heute nicht besonders ausfallen wird und ich sofort spritzen muss, weil mein Zucker nach dem Aufstehen am meisten steigt und während des Vormittags erst 3 Stunden nach dem Frühstück wieder fällt. Dann gebe ich noch ein Stück meines Low-Carb-Brotes aus dem Tiefkühler in den Mini-Backofen.

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6:20 – A ist immer noch im Bett, daher gehe ich hinauf und hole ihn … 25 kg hängen auf meinen Schultern. A wird erst mal im Wohnzimmer abgeladen. Er möchte heute nichts frühstücken. Anziehen geht heute schneller, normalerweise muss man neben ihm stehen und dies überwachen. Dann möchte er doch etwas: Heute nur einen Schluck Smoothie. Dann noch auf die Toilette für sein Morgengeschäft, Zähneputzen und um 6:50 geht es ab in den Kindergarten. Währendessen habe ich heute schon gefrühstückt und bin noch dabei, die Zeitung zu lesen und den Kaffee zu Ende zu trinken.

7:05 – L steht auf, wenigstens ist sie heute gut gelaunt, kommt mit einem freudigen „Aaallo“ die Treppe herunter. Wickeln und Umziehen der kleinen Madame stehen auf dem Programm, dann Frühstück. Aber meistens mag sie nichts essen, lieber ihren „Gaugau“ und den bekommt sie gerne, sonst ist sie leider eher wählerisch mit dem Essen. Daneben schaue ich meistens meinen Kalender durch, checke was auf dem Programm steht, scrolle durchs Facebook.

Dann geht es ins Bad, während L im Wohnzimmer spielt. In der Zwischenzeit läutet bereits das 1. Mal das Telefon, weil mein Mann etwas Firmenmäßiges benötigt. Also schnell für 15 Minuten ins Büro und darum kümmern.Natürlich kommt L wie immer ins Büro und möchte auf den Schoß, was die ganze Arbeit noch verlängert.

8:00- L ist angezogen und will „ausssi“, also Softshell-Overall, Gummistiefel und Stirnband an und hinaus in den Garten. Dann habe ich Zeit, mich endlich fertig zu machen und die Tasche zu packen. Heute ist besonders die Kleiderfrage eine spannende … es hat 15 Grad, die Luft ist kühl von den Unwettern, es regnet aber nicht.

Nach einem Kurzbesuch bei meinem Mann in der Werkstatt fahren wir endlich einkaufen. Unser Kühlschrank ist fast leer und da A im Sommerkiga kein Mittagessen bekommt, muss ich auch ihn einrechnen.

Um 9:15 verlassen wir den Billa mit einem gehäuften Einkaufswagerl. Nächster Stop in der Stadt: wir parken bei der Volksbank, machen dort unsere Erledigung. Dann spazieren wir weiter zur Post (ich habe bei einem Spiel von „Stempel dich bunt“ mitgemacht und die gebastelte Karte muss per Post zu Petra Rosenbaum 😉) und dann zum Bipa. Dort treffen wir noch eine alte Freundin, die auf Heimat-Kurzbesuch ist. Nachdem L meint, sie muss Rottenmanns Müll auf dem Gehweg sammeln 😏, treffen wir erst um 10 Uhr wieder beim Auto ein. Kaum angeschnallt, ruft mein Mann an, dass ich bitte noch Sahne für den Kundenkaffee kaufen soll … also noch ein Abstecher zum Spar – diesmal schnell ohne Kind.

Zuhause angekommen warten die Einkäufe darauf, eingeräumt zu werden. L ist glücklicherweise noch gut gelaunt. Dann beginne ich gleich zu kochen. L und ich essen immer bereits gegen 11 Uhr, heute gibt es Chili mit weißen Bohnen, Reis und Salat 😋. Ich schaue mir die Zeitschrift „Maxima“ durch und entdecke eine Trageberater-Kollegin und Erfinderin des Buzzidil drin.

Danach haben wir noch etwas Zeit und L ist noch entspannt, also sauge ich noch schnell das Erdgeschoss und räume alle Kochutensilien weg, bevor wir um 12 Uhr A vom Kiga holen. L schläft bereits nach 2 Minuten im Auto.

A verweigert das Mittagessen, wenigstens zu etwas Reis kann ich ihn überreden. Damit „erkauft“ er sich sein Eis 😉. Während L noch im Auto schläft, gönne ich mir eine kleine Nachspeise und einen Kaffee und wir machen As Sprachübungen. Dann möchte A erst mal alleine spielen und ich nutze die Zeit für ein paar Bastelarbeiten.

Tatsächlich sind mir die Kinder heute wohlgesonnen und spielen brav miteinander, als L aufwacht. Ich kann wieder etwas probieren und meine To-Do-Liste abarbeiten. Dazwischen spielen wir Pärchen und Memory und die Küche wird kurzzeitig zu einer Steinzeithöhle umfunktioniert. Dann bringt mir mein Mann noch 3 Zulassungsscheine, die ich ins Programm eingeben muss.

Da das Wetter noch immer unbeständig ist, bleiben wir den heutigen Nachmittag im Haus.

Um 17:10 beginne ich, das Abendessen herzurichten und die Jause für den nächsten Tag. Abends jausnen wir immer – meistens mit Brot oder Weckerl, Wurst, Käse, Aufstrich, Tomaten, Gurken, etc. Die Kinder entscheiden sich manchmal für Joghurt. Während dem Abendessen dürfen die Kinder fernsehen und auch ich schaue meistens etwas. Dann räume ich noch die Küche etwas zusammen, damit wir ca. um 18:15 duschen gehen können. Nach dem Duschen schauen wir noch Bücher an und den Sandmann. Der Papa nimmt L ins Buzzidil und sie schläft innerhalb von 10 Minuten ein, dann legt er sie ins Bett. A und ich kuscheln noch ein paar Minuten und er schläft dann auch ein.

Dann gehe ich noch in den Keller und kümmere mich um die Wäsche, der Geschirrspüler ist auch auszuräumen.

Morgen steht das Kokadi-Fantreffen auf dem Programm, also packe ich noch mein Tragetuch, die Babylegs und meine Melody-Tasche, damit es nicht zu stressig wird! Und dann geht es endlich auf die Couch zum Fernsehen. Meistens lasse ich mich in Facebookgruppen und Pinterest noch inspirieren. Wenn ich noch sehr motiviert bin, lande ich noch im Büro zum Basteln, dies dauert dann bis ca. 22 Uhr, aber heute bin ich dafür zu müde. Nachdem mein Mann noch ins Revier gefahren ist, nehme ich das Ipad mit ins Schlafzimmer und lass mich von „Rote Rosen“ berieseln.

Der Abend läuft natürlich nicht immer so entspannt. Sehr oft hat L nämlich keine Lust zu schlafen und turnt dann bis 21 Uhr herum, es ist dann weder entspannend noch lustig für uns. Aber auch das gehört zum Leben einer Mama dazu. Wenn ich Glück habe, wird L erst gegen 2 Uhr wach und ich hole sie ins Bett, dann stillt sie und wir schlafen weiter. Durchschnittlich stillt sie nachts aber noch 3-4 Mal. A wird im Laufe der Nacht ebenfalls 1 Mal wach und kommt dann lautlos in unser Bett geschlichen 😉, manchmal ist es dann schon 4 Uhr. Aber auch wenn es immer noch Menschen gibt, die einem einreden wollen, dass das nicht okay oder nicht normal ist, so kenne ich zum Glück die Wahrheit. Vielleicht schreib ich mal etwas übers Familienbett und die Wichtigkeit dieses im Bezug auf eine optimale Entwicklung von Kindern.

Jetzt aber ist es Zeit zu schlafen, denn der nächste Tag startet wieder um 6:10 😉


Ich hoffe, Euch hat der kleine Ausflug in einen meiner Tage gefallen – heute Mittwoch ist es endlich wieder sommerlich & wir treffen uns bald mit einer Freundin und ihrem Baby zum Spaziergang. Am Nachmittag können wir hoffentlich noch den Sommer genießen, bevor es morgen wieder schlechter wird!

Wer gern mehr von unseren Tagen sehen möchte, kann mich ja auf Instagram abonnieren oder auch auf Snapchat unter ula_beutelspatz.

Ich wünsche Euch einen wunderschönen Tag!

Alles Liebe, eure ULA

Vatertag 2016

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Na, wie habt ihr den heutigen Vatertag verbracht?  Nachdem mein Mann sein 1. selbstgebasteltes Geschenk und auswendig gelerntes Gedicht von unserem

Sohn bekommen hat, waren wir wandern. Es war einfach herrlich! Wir hatten eine wunderbare Aussicht auf unser schönes Paltental und absolutes Wetterglück, aber seht selbst:

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Die verwendete Tragehilfe ist übrigens unser Knopfidil XL, wir lieben es!


Danach waren unsere 2 Helden entsprechend müde und haben ihr Schlafdefizit im Auto nachgeholt 😉

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Denn gestern waren wir bei einer Hochzeit eingeladen und die Kids ausnahmsweise erst nach 21 Uhr im Bett! Waren wir nicht fesch?


Aber natürlich hab ich auch wieder etwas gebastelt in den vergangenen Tagen, denn ohne geht es irgendwie nicht mehr 😉

Mein Sohn wollte unbedingt, dass ich seinem besten Kindergartenfreund die Angry Birds ins Freundebuch male. Da ich keine Angry-Birds-Stempel habe, musste ich wieder meine Freihand-Talente auspacken und ich finde, sie sind mir sehr gut gelungen!

Dann hab ich noch ein Notizbuch probiert. Die Idee dazu kommt von Renate von Schnipseldesign.

Und ein paar Karten sind mir auch wieder gelungen – ich muss einfach immer alles probieren, was ich auf YouTube sehe :). Die Geburtstagskarten sind mit den neuen In-Colors 2016-2018 von Stampin’Up gestempelt, die verwendeten Stempelsets sind Flower Shop, Beautiful Bunch und Doppelt Gemoppelt.


Diese Woche ist wieder vollgepackt mit Aktivitäten: Morgen haben wir das Tragetreffen in der Trageboutique in Liezen, am Mittwoch ist das letzte Elterncafé vor der Sommerpause und am Freitag haben wir wieder einen Nähtreff einberufen, für den ich schon wieder fleißig am Überlegen bin, was ich nähen möchte …

Ich hoffe, ihr hattet auch so ein tolles Wochenende & habt eine schöne Woche!

Alles Liebe, eure ULA