NEWS vom November 2017

Hallo zurĂŒck auf meinem Blog!

Ja, ich weiß, hier war es in den letzten Wochen sehr ruhig und dies hat mehrere GrĂŒnde:

  • In den vergangenen Monaten haben sich meine persönlichen PrioritĂ€ten einfach sehr verschoben und ich bin in mich gegangen, um festzustellen, was und vor allem wen ich ĂŒberhaupt in meinem Leben möchte, was mir Freude bereitet und was ich eigentlich nur mache, weil ich bisher dachte, das mĂŒsse ich.
  • Ja, das Schreiben macht mir Spaß, aber nicht, wenn es irgendwie unter „Druck“ ablĂ€uft, weil man selber denkt, man mĂŒsse regelmĂ€ĂŸig einen Beitrag veröffentlichen. Ich schreibe auch weiterhin, weil es unter Anderem sehr befreiend ist, aber tue dies nun ausschließlich fĂŒr mich 🙂
  • Auch das Fotografieren meiner Werke war letztendlich mĂŒhsam. Ich habe keinen FotowĂŒrfel und auch keine entsprechende Beleuchtung und auch nicht die finanziellen Mittel, mir dies alles anzuschaffen. Somit musste ich fĂŒr jedes gebastelte Teilchen unsere Badewanne herrichten und eine Tageszeit abwarten, wo ich genug Tageslicht ins Badezimmer bekomme. Klingt nicht nur stressig, war es auch 😉  Daher habe ich die Projekte der letzten Monate fast ausschließlich mit dem Handy auf dem Basteltisch fotografiert. Dies mag nicht professionell sein, aber es macht mir das Leben leichter & darauf kommt es schließlich an!

That’s it & somit wird dieser Blog in Zukunft nicht mehr aktualisiert.

Aber wie geht es weiter? Hörst du komplett mit allem auf?

NEIN !!!

BASTELN

NatĂŒrlich bastle ich weiter, weil es ein sehr schönes Hobby & Ausgleich ist, ich werde auch weiterhin Auftragsarbeiten machen, die immer wieder bei mir eintrudeln – Fotos von Projekten wird es aber in Zukunft weniger professionell und maximal auf meiner privaten Facebook-Seite geben.

Wenn du Karten oder Geschenke brauchst, einmal bei einem Basteltreffen dabei sein möchtest oder zu Hause eine Bastelparty veranstalten möchtest, melde dich einfach bei mir: 0650 / 65 22 710 – ute.lamprecht@gmx.at

Hier ein paar Projekte der letzten Zeit:

Das nĂ€chste Basteltreffen findet am 1. Dezember 2017 um 15 Uhr bei mir in Rottenmann statt. Das ĂŒbernĂ€chste ist fĂŒr den 3. JĂ€nner 2018 geplant!

Flyer Basteltreffen Herbst_Winter 2017


RINGANA

Meine Arbeit als Ringana-Frischepartnerin fĂŒhre ich ebenfalls weiterhin aus, da mich dies im letzten Jahr sehr weitergebracht hat – vor allem persönlich!

Aktuelle Informationen, Aktionen und Vieles mehr gibt es kĂŒnftig auch auf meiner privaten, aber vor allem auf meiner geschĂ€ftlichen Facebook-Seite.

Online einkaufen oder als Frischepartner/in einsteigen könnt ihr in meinem Ringana-Shop.

Ringana-Seite

Wenn du wissen möchtest:

  • was an Ringana so besonders ist
  • warum Ringana in Europa einzigartig ist
  • welche Produkte Ringana anbietet
  • wie die Produkte wirken
  • welche GeschĂ€ftsmöglichkeit man mit Ringana hat

dann melde dich gerne bei mir unter 0650 / 65 22 710 oder ute.lamprecht@gmx.at.

Wenn du Zeit & Lust hast, kannst du gerne bei einem meiner nĂ€chsten gemĂŒtlichen Treffen dabei sein:

Ringana-Fresh Dates_Herbst 2017.jpg


NEUES PROJEKT

Neben meinen Arbeiten, meinen Aufgaben als Mama und meinen Hobbies gibt es noch etwas, das in den Jahren durch unsere Kinder ein bisschen in den Hintergrund gewandert ist.

TatsÀchlich habe ich aber in den letzten hundelosen Monaten erkannt, wie sehr ich Tiere um mich brauche und ich auch das Arbeiten mit meinen Hunden sehr vermisse, weswegen in den kommenden Monaten wieder ein kleines FellknÀuel bei uns einziehen wird <3.

Wenn du Lust hast auf Aufregung in Erwartung eines Hundebabys, Welpenfotos, aber auch Fotos vom Leben mit unseren Hunden, die leider schon ĂŒber die RegenbogenbrĂŒcke gegangen sind, kannst du ja von Zeit zu Zeit auf unserer Homepage vorbei schauen. Diese habe ich zu Ehren unserer Hunde Gabi & Rocco erstellt und wird dann – sobald wir alles fixieren konnten – auch mit Geschichten und Fotos unseres neuen Hundes gefĂŒllt werden!

Und so wird es nie langweilig bei uns 😉

Und jetzt wĂŒnsche ich dir eine schöne Zeit!

Umgib dich mit Menschen & Tieren, die dir gut tun &

genieße das Leben so wie wir ❀ !

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Scrapbooking – Babyalbum

Heute möchte ich Euch mein 1. Scrapbooking-Werk zeigen. Im Prinzip ist dies nichts Anderes als ein Fotobuch, nur selbst gebastelt 😉 – also ebenso viel Arbeit, aber noch einmal etwas Besonderes.

Den Buch-Rohling habe ich bereits vor ein paar Monaten bei KIK erstanden. Er beinhaltet bunte leere Seiten in 5 verschiedenen Farben. (Stampin’Up! hat fĂŒr solche Zwecke Alben in den Maßen 12 x 12″ oder 6 x 8″, ich muss aber gestehen, dass ich diese Buchform hier besser gefunden habe.)

Als besonderes Extra fĂŒr die Gestaltung habe ich von Stampin’Up! die bereits ausgelaufenen Project-Life-Cards fĂŒr Baby-MĂ€dchen genommen, aber auch im aktuellen Katalog finden sich tolle passende Karten (Erinnerungen – BabyglĂŒck Art.Nr.144207 ).

Bei den Farben habe ich mich an dem Album und diesen Karten orientiert, dementsprechend wurden es die Stampin’Up!-Farben Aquamarin, KirschblĂŒte und Osterglocke.

Auf zu viele Embelishments habe ich bewusst verzichtet, weil das Buch sonst so dick und globig wird, dafĂŒr habe ich Einiges Frei-Hand gemalt, um eine persönliche Note zu erreichen.

Da das Buch sehr viele Seiten hat, habe ich mich dafĂŒr entschieden, nicht nur ein Babyalbum zu machen, sondern es weiterzufĂŒhren, bis das Buch voll ist, das heißt, derzeit befinden sich dort Fotos von der Schwangerschaft mit Lorena bis zu ihrem 2. Geburtstag.

Aber jetzt will ich gar nicht lange drumherumreden, sondern dir ein paar Seiten aus dem Album zeigen:

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Vielleicht kannst du ja ein bisschen Inspiration mitnehmen 😉

Ich wĂŒnsche dir einen schönen Tag!!!

Alles Liebe, deine Schnipselmama Ute

Wie ist das mit der Beikost?

Ich hatte heute einen total netten Beikost-Workshop. Obwohl ich nur mit 2 Mamas gerechnet hatte, waren dann tatsÀchlich 4 interessierte Mamas plus Babys bei mir, was mich sehr gefreut hat!

Zum Durchlesen fĂŒr Zuhause hab ich auch ein Handout erstellt und dachte mir dann: Eigentlich könnte ich das auch mit Anderen teilen!

Also kommt hier mein ganz persönlicher Beikost-Leitfaden:

GrundsÀtzliches

Egal, ob dein Baby gestillt wird, ob es Pre-Milch bekommt oder beides, die Nahrung eines Babys sollte unbedingt bis zum 1. Geburtstag hauptsÀchlich aus Milchnahrung bestehen!

Beikost ist – wie der Name eigentlich schon verrĂ€t – BEI-Kost und nicht Ersatz-Kost … Ziel der Beikost ist es also NICHT, die Milchmahlzeiten zu ersetzen!!!

Ziel der Beikost ist es, das Baby neben der Hauptnahrung Milch langsam an das feste Essen und den Familientisch heranzufĂŒhren!

Wann beginne ich mit Beikost?

Die WHO empfiehlt nach wie vor (auf der ganzen Welt), 6 Monate voll zu stillen und dann neben geeigneter Beikost weiter zu stillen bis zum 2. Geburtstag oder darĂŒber hinaus, so lange Mutter und Kind dies wollen! [Wenn man nicht stillen kann oder möchte, gilt dasselbe fĂŒr Pre-Milchnahrung!]

Trotzdem hört und liest man in den letzten Monaten immer wieder, dass man Babys bereits mit 4 Monaten Beikost geben sollte …

Diese „Empfehlung“ geht davon aus, dass MĂŒtter nur 6 Monate stillen und danach gar nicht mehr. Es ist jedoch absolut wichtig, dass die BeikosteinfĂŒhrung noch wĂ€hrend dem Stillen stattfindet, damit es fĂŒr das Verdauungssystem die geringste Belastung ist.

Trotzdem: Es sollten die Beikostreifezeichen von Babys beachtet werden und in 90 % der FĂ€lle sind diese erst ab dem 5. Monat (NACH der 20. Woche) langsam zu erkennen, oft erst nach 6 Monaten!

Was passiert, wenn mein Baby zu frĂŒh feste Nahrung bekommt, obwohl es noch nicht beikostreif ist?

Die grĂ¶ĂŸte Gefahr ist eine Belastung des Verdauungssystems. Bauchweh und DurchfĂ€lle können sofort auftreten, es kommt aber auch vor, dass diese Probleme erst nach ein paar Jahren ans Tageslicht kommen.

Der zweite große Punkt sind NahrungsmittelunvertrĂ€glichkeiten oder Allergien, wie es in den letzten Jahren immer mehr geworden ist. Hier ist es tatsĂ€chlich so, dass diese Probleme erst nach ein paar Jahren auftreten und oft niemand mehr daran denkt, dass die Ursache vielleicht an der zu frĂŒhen Beikost liegen könnte.

Beikostreifezeichen

  • Das Baby kann den Kopf ohne Hilfe halten!
  • Das Baby kann seine SĂ€ttigung deutlich anzeigen!
  • Das Baby ist in der Lage, mit minimaler UnterstĂŒtzung des unteren RĂŒckens aufrecht zu sitzen!
  • Das Baby zeigt Interesse am Essen der Familienmitglieder UND macht Kaubewegungen, wĂ€hrend es beobachtet! („Es schaut dem Essen nach“ alleine ist KEIN Reifezeichen, das machen sie oft bereits mit 3 Monaten!)
  • Das Baby kann die Bewegung „Hand-Mund“ gut koordinieren –> Pinzettengriff
  • Der Zungenstreckreflex, der Babys feste Nahrung wieder aus dem Mund schieben lĂ€sst, ist beinahe oder gĂ€nzlich verschwunden.

 

Die Beikostreifezeichen sind zu 90 % vorhanden – wie geht es jetzt weiter?

Was darf mein Baby essen und wie?

  • Man kann Babys Essen entweder pĂŒriert oder auch als Sticks anbieten, die das Baby in die Faust nehmen kann!
  • Obst: frisch, reif, gewaschen und anfangs ungeschĂ€lt – am besten saisonal und regional
  • GemĂŒse: frisch, reif, gewaschen, saisonal und regional – in Wasser schonend gegart ohne Salz
  • Falls möglich, sollte man mit Lebensmitteln beginnen, die man wĂ€hrend der Schwangerschaft und Stillzeit schon hĂ€ufig gegessen hat. Babys „kennen“ diesen Geschmack bereits und tun sich dann leichter.
  • Das Baby niemals zum Essen zwingen – es soll Spaß machen und grade am Anfang soll „erforscht“ werden und das machen Kinder, indem sie „spielen“!
  • Es soll nach Bedarf essen, so wie gestillt wurde!
  • Wenn möglich, zum Beginn eine ruhige Zeit wĂ€hlen – sich selbst nicht stressen und das Kind auch nicht!
  • Das Baby sollte ausgeglichen und ruhig sein, nicht zu hungrig, aber auch nicht zu satt.
  • Speisen nicht zuckern, salzen oder scharf wĂŒrzen!
  • Mahlzeiten immer frisch machen am Anfang, nichts aufwĂ€rmen!
  • Zum Beikost-Start sollte man Wasser aus dem Becher oder Glas anbieten – anfangs zum Trinken-Lernen, spĂ€ter wenn mehr gegessen wird, sollte es mehr trinken.

Wie?

Immer noch am weitesten verbreitet ist das FĂŒttern des Babys mit Brei.

TatsĂ€chlich ist dies in den letzten Jahren mehr als ĂŒberholt worden. Die mittlerweile auch von Stillberaterinnen und KinderĂ€rzten empfohlene Beikostform ist BLW.

Was ist BLW?

  • BLW bedeutet Baby-Led Weaning und heißt ĂŒbersetzt „Baby-gesteuertes Abstillen“.
  •  Das Baby bekommt die Beikost nicht gefĂŒttert, sondern isst selbst!
  •  Dies kann sowohl Brei sein (Baby isst den Breit mit den Fingern, spĂ€ter mit dem Löffel), als auch Sticks und StĂŒcke, welche es in die Faust nehmen kann.

Was sind die Vorteile von BLW?

  • Man sitzt gemeinsam am Esstisch und alle essen GLEICHZEITIG: keines unserer Essen wird kalt, weil ein Baby gefĂŒttert werden muss.
  • Das Baby lernt das Essen in der Form kennen, wie es tatsĂ€chlich ist.
  • Es kann verschiedene Dinge probieren und lernt unterscheiden, wĂ€hrend bei BreifĂŒtterung alles zusammengemixt wird.
  • Die Fingerfertigkeit wird perfekt trainiert.
  • Kinder, die mit BLW die Beikost begonnen haben, tun sich leichter beim „Umstieg“ auf „normales“ Essen, wĂ€hrend viele Breikinder mit StĂŒcken oft lĂ€nger Probleme haben, weil sie es nicht gewohnt sind (Ausnahmen bestĂ€tigen natĂŒrlich die Regel)

So lÀuft BLW meistens ab:

1. Schritt (ab 6 Monaten!): (halb)festes Essen in die HĂ€nde/den Mund nehmen, dran lutschen und saugen, evtl. was abbeißen und wieder ausspucken – hier kommt es ab und zu zum WĂŒrgen und Übergeben
2. Schritt: kauen und im Mund herum schieben, kleine Teile werden bereits geschluckt (können teilweise unverdaut wieder ausgeschieden werden)
3. Schritt: abbeißen, kauen und schlucken – ab da essen die meisten Kinder immer mehr und besser; im Schnitt ist das um die 9 Monate der Fall, nun werden spĂ€testens die Stillmahlzeiten reduziert (auch das geht vom Kind aus!!! Weaning bedeutet eigentlich Abstillen! Und Baby-led heißt, dass es vom Kind gefĂŒhrt ist, also nur vom Baby ausgeht!)
4. Schritt: Um den ersten Geburtstag herum essen die Kinder normal mit und beginnen sich abzustillen, da sie die Milch als Nahrungsquelle nicht mehr benötigen. Stillen kann aber weiterhin eine Trostquelle bleiben – so das Kind es braucht und die Mutter nichts „dagegen“ hat.

Wie haben wir das gemacht?

Wie begannen mit:

Apfel, Banane, Birne roh und gewaschen

Karotte, Gurke, Zuchini, Kartoffeln gedÀmpft, gekocht oder im Backrohr gebacken

→ alles in Sticks, welche das Baby in die Faust nehmen kann

Maisstangerl und Reiswaffeln – aus dem Bioladen Liezen, denn in normalen GeschĂ€ften ist oft Salz enthalten

Nach etwa 2 Wochen:

Faschiertes, Vollkornnudeln (Spiralen), Couscous, HĂŒhnerfleischsticks, Rindfleischsticks, uVm

 

Entgegen weit verbreiteter IrrtĂŒmer darf ein Baby nicht nur bestimmte Lebensmittel und diese nacheinander, sondern wichtig ist nur die Zubereitung und dass es gesund ist.

Als meine Kinder jeweils ca. 8 Monate alt waren, aßen sie großteils bei unserem Essen mit. Sie bekamen ihre Portionen jedoch anfangs ungesalzen. Wenn wir einmal Appetit auf etwas Ungesundes hatten, wurde fĂŒr Baby extra gekocht.

Gestillt wurde bei beiden weiterhin nach Bedarf, dies wird normalerweise sowieso immer weniger, jedoch bei Krankheit, Zahnen oder einem Wachstumsschub kann es immer wieder mehr werden. Dies ist kein Grund zur Besorgnis!

Aber mein Baby hat noch keine ZĂ€hne – wie soll es das essen? Und verschluckt es sich nicht? Ich habe Angst, dass mein Baby erstickt!

Dies sind nur wenige der Vorurteile, mit denen wir BLW-Eltern immer wieder kĂ€mpfen mĂŒssen. In erster Linie möchte ich jedem das sagen, das ich damals auch lernen musste: „Vertraue deinem Kind!“

– Babys Kauleiste ist so hart, dass es durchaus weiche Dinge abbeißen und damit kauen kann! Wem ein zahnloses Baby schon einmal in den Finger gebissen hat, der weiß das 😉

– Babys WĂŒrgereflex ist viel weiter vorne als bei uns Erwachsenen. WĂŒrgt das Baby also, heißt es nicht, dass es gleich erstickt! (Anton hat ein Mal eine Birnenschale mitgegessen, die er unzerkaut schlucken wollte und am Gaumen kleben blieb – der WĂŒrgereflex hat sich sogleich gemeldet und er konnte die Schale wieder ausspucken)

In so einem Fall heißt es, Ruhe zu bewahren und keine ĂŒberstĂŒrzten Bewegungen zu machen. Das Baby behutsam aus dem Hochstuhl nehmen und den Kopf nach vorne beugen, damit das Essen leichter den Weg nach draußen finden kann.

Aber selbstverstÀndlich gibt es auch bei BLW einige Dinge zu beachten:

Die goldenen BLW-Regeln

Die BLW-Regeln.jpg

Gibt es AusschlussgrĂŒnde fĂŒr BLW?

Wenn das Baby tatsÀchlich beikostreif ist, eigentlich nicht!

Wenn es in deiner Familie eine Vorgeschichte von Allergien, Verdauungsproblemen oder NahrungsmittelunvertrÀglichkeiten gibt, sollte man vor Beikoststart mit dem Kinderarzt sprechen.

Wenn das Baby spezielle BedĂŒrfnisse hat, nicht gut kauen kann oder es Schwierigkeiten hat, das Essen in die Hand zu nehmen und zum Mund zu fĂŒhren, ist es entweder noch nicht beikostreif oder man sollte lieber Brei fĂŒttern.

Buchempfehlung & Hauptquelle:

blw buch.jpg

Weitere Quelle:

http://breikasper.nielsrump.net/?page_id=8


Ich hoffe, ich konnte dir einen guten Einblick in dieses Thema geben. SelbstverstĂ€ndlich ist nichts in Stein gemeißelt … die Empfehlungen Ă€ndern sich immer wieder von Zeit zu Zeit und leider kommen diese Informationen selten bis gar nicht bei Fachpersonal an! Im Zweifel lohnt es sich immer, bei den StillverbĂ€nden nachzufragen, die eigentlich immer auf dem neuesten Stand sind:

ÖAFS         La Leche Liga           IBCLC

Alles Liebe, deine Schnipselmama

 

Stillen – eine Ära ging zu Ende …

Ich habe ja bereits seit LĂ€ngerem meine Stillgeschichte angekĂŒndigt – tatsĂ€chlich ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, denn meine persönliche Stillzeit ist nun nach 4 1/2 Jahren am letzten Sonntag zu Ende gegangen und bietet nun den perfekten Anlass, meine Gedanken von der Seele zu schreiben!

Bevor A auf die Welt gekommen ist, wusste ich genau, dass ich stillen möchte und war mir sicher, dass ich perfekt vorbereitet bin.

Dann war er da und alles war anders … plötzlich gabs kein geplantes Bonding, weil er auf Intensiv musste und erst 16 Stunden nach der Geburt wieder bei mir war. Und das Anlegen war alles andere als easy, es war richtig harte Arbeit! Und die Schwestern waren zwar bemĂŒht, aber richtig helfen konnten sie uns nicht!

Zu Hause angekommen war ich einfach nur verzweifelt und habe nach ein paar Tagen bzw NĂ€chten Schlaflosigkeit und Stillkampf beschlossen, ihm abends ein Flascherl zu geben. Im Nachhinein betrachtet war das ein großer Fehler, aber damals schien es richtig.

Was ich nÀmlich nicht bedachte, waren folgende Probleme:

– dass Babys, die nicht von alleine halbwegs regelmĂ€ĂŸig trinken, unbedingt geweckt werden mĂŒssen (tagsĂŒber alle 2-3 Stunden, nachts in den ersten Tagen auch alle 4 Stunden – bei schlechter Zunahme auch lĂ€nger als nur ein paar Tage!)

– dass alles, was ein Baby aus der Flasche trinkt, die Brust nicht produziert und somit immer „zu wenig“ da ist und nach SchĂŒben noch weniger bleibt; dies zwangslĂ€ufig zum Abstillen fĂŒhrt!

– dass A durch den Wechsel von Brust und Flasche schon von Beginn an eine Saugverwirrung hatte, da die Milch aus der Flasche leichter rausgeht und er an der Brust dadurch gar nicht mehr richtig getrunken hat!

A war ein ruhiges und ausgeglichenes Baby, hat schon nach 8 Wochen von 20 bis 8 Uhr durchgeschlafen und uns kam nicht in den Sinn, dass irgend etwas nicht stimmen konnte. Als er nach 5 Monaten plötzlich anfing, an der Brust zu streiken und nicht mehr durchschlief, fingen wir erst an zu erkennen, dass womöglich doch etwas nicht stimmte.

Ich wendete mich an die Stillberatung im Forum Stillen und Tragen und es war bald klar, dass er zu wenig zugenommen hatte, sowie sich die Saugverwirrung nun Ă€ußerte. Abstillen war fĂŒr mich keine Option, daher kĂ€mpfte ich fĂŒr das Stillen!

Es war klar: die Flasche musste weg! Nach verzweifelten Versuchen, ihm das Pre mit dem Becher und Löffel zu fĂŒttern, entschieden wir uns – da er bereits im Beikost-Alter war – dafĂŒr, ihm abends einen Grießbrei mit Pre zu fĂŒttern. Ansonsten stillte ich wieder vermehrt und bereits nach wenigen Tagen war es wie eine Offenbarung: er trank und nahm super zu! Da ich jedoch BLW als bevorzugte Beikostvariante auserkoren hatte, verschwand der Brei sehr bald bzw. wurde von A mit HĂ€nden und dem ganzen Gesicht aufgenommen 😉 TatsĂ€chlich war aber erst das der Start fĂŒr unsere schöne Stillbeziehung, die davor so holprig gewesen war.

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Als ich mit L schwanger wurde, war A nicht ganz 2 Jahre alt und es kam mir nicht richtig vor, ihn abzustillen, um ihm kein ungutes GefĂŒhl dem Baby gegenĂŒber zu geben. Zumal es nach dem Flascherl eine sehr erfĂŒllte Stillzeit war, A dann wĂ€hrend der Schwangerschaft nur noch morgens und abends getrunken hatte.

2013 machte ich dann die Stillberater-Ausbildung beim ÖAFS und schloss diese 2014 mit dem Zertifikat ab. Die Ausbildung war sehr erfĂŒllend, es war eine Offenbarung und vor allem die Aufarbeitung meiner Stillgeschichte mit A war befreiend. (Im MĂ€rz 2016 habe ich mit einer Fortbildung ĂŒber „Gedeihstörungen“ mein Zertifikat verlĂ€ngert.)

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Bei Ls Geburt sollte alles anders werden und obwohl es vorerst nicht so ausgesehen hatte, durfte ich L in unserem Wohnzimmer bekommen. Die Startbedingungen waren daher optimal und natĂŒrlich wusste ich durch die Stillberater-Ausbildung beim ÖAFS, was bei A alles schief gelaufen war!

Nach Ls Geburt lief von Beginn an alles perfekt und auch A stillte noch jeweils morgens und abends, was zu einem kleinen Ritual zwischen Mama und Erstgeborenem wurde und uns vor Eifersuchtsdramen bewahrt hat!

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Das 1. Tandem-Stillen wenige Stunden nach Ls Geburt

Rund um As 3. Geburtstag hatte ich beschlossen, ihn nicht mehr stillen zu wollen und das Abstillen ging ohne Protest oder Drama von einem Tag auf den anderen!

Was mich schon wĂ€hrend der 2. Schwangerschaft und leider auch danach begleitete, waren gesundheitliche Probleme mit meinem Diabetes in Folge der Hormone. Und obwohl das Stillen bei L so problemlos war, wurde mir bald bewusst, dass es dieses Mal nicht so lange gehen wĂŒrde.

Nach mehreren gescheiterten Versuchen, sie wenigstens nachts abzustillen, habe ich es in den letzten Wochen auf nachts reduziert und wusste, dass der Krankenhausaufenthalt mit A womöglich die einzige Chance ist, das endgĂŒltige Abstillen zu versuchen. So entschied ich mich nach ca. 54 Stunden rĂ€umlicher Trennung und Stillfreiheit dafĂŒr, dran zu bleiben und lĂ€utete damit das Ende unserer Stillzeit ein.

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Unser letztes Stillfoto – 2 Tage vor dem Abstillen am Klopeinersee

L habe ich somit 23 Monate gestillt, davon 5 1/2 Monate voll.

Aber auch wenn es manchmal anstrengend war, möchte ich keine Sekunde missen! Ich habe das Stillen nie als Opfer empfunden oder als Aufgabe meiner persönlichen Freiheit!

Ganz im Gegenteil: oft war es DIE Rettung an schlimmen Tagen und in schlimmen NĂ€chten sowieso 😉

Und es hat mich sowohl als Mutter als auch als Mensch verĂ€ndert, wobei das Kinder wahrscheinlich sowieso tun 😉

Wenn ihr Probleme oder spezielle Fragen zu dem Thema habt, dĂŒrft ihr euch gerne bei mir oder meinen Kolleginnen beim ÖAFS, LLL oder IBCLC melden. Ich kann euch auch diverse Infomaterialien per Mail schicken, die ich im Laufe der Zeit gesammelt und fĂŒr gut befunden habe!

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Ich wĂŒnsche euch noch einen schönen Tag!

Alles Liebe, eure Schnipselmama Ute

Ein Tag im Leben einer Mama

Ich habe mich mal dazu entschlossen, einen meiner Tage bildlich und chronologisch festzuhalten. FĂŒr manche mag es eh die eigene RealitĂ€t sein, fĂŒr viele ist es aber vielleicht eine Überraschung zu sehen, was eine Mama so den ganzen Tag macht. Und obwohl heute schon Mittwoch ist, habe ich vergangenen Montag aufgeschrieben.


Der Montag ist grundsĂ€tzlich mein stressigster Vormittag. An diesem Tag ist der Wocheneinkauf fĂ€llig und ein Bankbesuch fĂŒr meinen Mann.

6:10 – mein Wecker lĂ€utet und Versuche, A zu wecken, scheitern klĂ€glich. Also gebe ich ihm noch ein paar Minuten und stehe auf, richte seine Kleidung und die Jause fĂŒr den Sommerkindergarten her, aktiviere die Kaffeemaschine und messe erst mal meinen Zucker – 197 … schon der 1. Tiefschlag des Tages :/ … das bedeutet nĂ€mlich, dass mein FrĂŒhstĂŒck heute nicht besonders ausfallen wird und ich sofort spritzen muss, weil mein Zucker nach dem Aufstehen am meisten steigt und wĂ€hrend des Vormittags erst 3 Stunden nach dem FrĂŒhstĂŒck wieder fĂ€llt. Dann gebe ich noch ein StĂŒck meines Low-Carb-Brotes aus dem TiefkĂŒhler in den Mini-Backofen.

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6:20 – A ist immer noch im Bett, daher gehe ich hinauf und hole ihn … 25 kg hĂ€ngen auf meinen Schultern. A wird erst mal im Wohnzimmer abgeladen. Er möchte heute nichts frĂŒhstĂŒcken. Anziehen geht heute schneller, normalerweise muss man neben ihm stehen und dies ĂŒberwachen. Dann möchte er doch etwas: Heute nur einen Schluck Smoothie. Dann noch auf die Toilette fĂŒr sein MorgengeschĂ€ft, ZĂ€hneputzen und um 6:50 geht es ab in den Kindergarten. WĂ€hrendessen habe ich heute schon gefrĂŒhstĂŒckt und bin noch dabei, die Zeitung zu lesen und den Kaffee zu Ende zu trinken.

7:05 – L steht auf, wenigstens ist sie heute gut gelaunt, kommt mit einem freudigen „Aaallo“ die Treppe herunter. Wickeln und Umziehen der kleinen Madame stehen auf dem Programm, dann FrĂŒhstĂŒck. Aber meistens mag sie nichts essen, lieber ihren „Gaugau“ und den bekommt sie gerne, sonst ist sie leider eher wĂ€hlerisch mit dem Essen. Daneben schaue ich meistens meinen Kalender durch, checke was auf dem Programm steht, scrolle durchs Facebook.

Dann geht es ins Bad, wĂ€hrend L im Wohnzimmer spielt. In der Zwischenzeit lĂ€utet bereits das 1. Mal das Telefon, weil mein Mann etwas FirmenmĂ€ĂŸiges benötigt. Also schnell fĂŒr 15 Minuten ins BĂŒro und darum kĂŒmmern.NatĂŒrlich kommt L wie immer ins BĂŒro und möchte auf den Schoß, was die ganze Arbeit noch verlĂ€ngert.

8:00- L ist angezogen und will „ausssi“, also Softshell-Overall, Gummistiefel und Stirnband an und hinaus in den Garten. Dann habe ich Zeit, mich endlich fertig zu machen und die Tasche zu packen. Heute ist besonders die Kleiderfrage eine spannende … es hat 15 Grad, die Luft ist kĂŒhl von den Unwettern, es regnet aber nicht.

Nach einem Kurzbesuch bei meinem Mann in der Werkstatt fahren wir endlich einkaufen. Unser KĂŒhlschrank ist fast leer und da A im Sommerkiga kein Mittagessen bekommt, muss ich auch ihn einrechnen.

Um 9:15 verlassen wir den Billa mit einem gehĂ€uften Einkaufswagerl. NĂ€chster Stop in der Stadt: wir parken bei der Volksbank, machen dort unsere Erledigung. Dann spazieren wir weiter zur Post (ich habe bei einem Spiel von „Stempel dich bunt“ mitgemacht und die gebastelte Karte muss per Post zu Petra Rosenbaum 😉) und dann zum Bipa. Dort treffen wir noch eine alte Freundin, die auf Heimat-Kurzbesuch ist. Nachdem L meint, sie muss Rottenmanns MĂŒll auf dem Gehweg sammeln 😏, treffen wir erst um 10 Uhr wieder beim Auto ein. Kaum angeschnallt, ruft mein Mann an, dass ich bitte noch Sahne fĂŒr den Kundenkaffee kaufen soll … also noch ein Abstecher zum Spar – diesmal schnell ohne Kind.

Zuhause angekommen warten die EinkĂ€ufe darauf, eingerĂ€umt zu werden. L ist glĂŒcklicherweise noch gut gelaunt. Dann beginne ich gleich zu kochen. L und ich essen immer bereits gegen 11 Uhr, heute gibt es Chili mit weißen Bohnen, Reis und Salat 😋. Ich schaue mir die Zeitschrift „Maxima“ durch und entdecke eine Trageberater-Kollegin und Erfinderin des Buzzidil drin.

Danach haben wir noch etwas Zeit und L ist noch entspannt, also sauge ich noch schnell das Erdgeschoss und rÀume alle Kochutensilien weg, bevor wir um 12 Uhr A vom Kiga holen. L schlÀft bereits nach 2 Minuten im Auto.

A verweigert das Mittagessen, wenigstens zu etwas Reis kann ich ihn ĂŒberreden. Damit „erkauft“ er sich sein Eis 😉. WĂ€hrend L noch im Auto schlĂ€ft, gönne ich mir eine kleine Nachspeise und einen Kaffee und wir machen As SprachĂŒbungen. Dann möchte A erst mal alleine spielen und ich nutze die Zeit fĂŒr ein paar Bastelarbeiten.

TatsĂ€chlich sind mir die Kinder heute wohlgesonnen und spielen brav miteinander, als L aufwacht. Ich kann wieder etwas probieren und meine To-Do-Liste abarbeiten. Dazwischen spielen wir PĂ€rchen und Memory und die KĂŒche wird kurzzeitig zu einer Steinzeithöhle umfunktioniert. Dann bringt mir mein Mann noch 3 Zulassungsscheine, die ich ins Programm eingeben muss.

Da das Wetter noch immer unbestÀndig ist, bleiben wir den heutigen Nachmittag im Haus.

Um 17:10 beginne ich, das Abendessen herzurichten und die Jause fĂŒr den nĂ€chsten Tag. Abends jausnen wir immer – meistens mit Brot oder Weckerl, Wurst, KĂ€se, Aufstrich, Tomaten, Gurken, etc. Die Kinder entscheiden sich manchmal fĂŒr Joghurt. WĂ€hrend dem Abendessen dĂŒrfen die Kinder fernsehen und auch ich schaue meistens etwas. Dann rĂ€ume ich noch die KĂŒche etwas zusammen, damit wir ca. um 18:15 duschen gehen können. Nach dem Duschen schauen wir noch BĂŒcher an und den Sandmann. Der Papa nimmt L ins Buzzidil und sie schlĂ€ft innerhalb von 10 Minuten ein, dann legt er sie ins Bett. A und ich kuscheln noch ein paar Minuten und er schlĂ€ft dann auch ein.

Dann gehe ich noch in den Keller und kĂŒmmere mich um die WĂ€sche, der GeschirrspĂŒler ist auch auszurĂ€umen.

Morgen steht das Kokadi-Fantreffen auf dem Programm, also packe ich noch mein Tragetuch, die Babylegs und meine Melody-Tasche, damit es nicht zu stressig wird! Und dann geht es endlich auf die Couch zum Fernsehen. Meistens lasse ich mich in Facebookgruppen und Pinterest noch inspirieren. Wenn ich noch sehr motiviert bin, lande ich noch im BĂŒro zum Basteln, dies dauert dann bis ca. 22 Uhr, aber heute bin ich dafĂŒr zu mĂŒde. Nachdem mein Mann noch ins Revier gefahren ist, nehme ich das Ipad mit ins Schlafzimmer und lass mich von „Rote Rosen“ berieseln.

Der Abend lĂ€uft natĂŒrlich nicht immer so entspannt. Sehr oft hat L nĂ€mlich keine Lust zu schlafen und turnt dann bis 21 Uhr herum, es ist dann weder entspannend noch lustig fĂŒr uns. Aber auch das gehört zum Leben einer Mama dazu. Wenn ich GlĂŒck habe, wird L erst gegen 2 Uhr wach und ich hole sie ins Bett, dann stillt sie und wir schlafen weiter. Durchschnittlich stillt sie nachts aber noch 3-4 Mal. A wird im Laufe der Nacht ebenfalls 1 Mal wach und kommt dann lautlos in unser Bett geschlichen 😉, manchmal ist es dann schon 4 Uhr. Aber auch wenn es immer noch Menschen gibt, die einem einreden wollen, dass das nicht okay oder nicht normal ist, so kenne ich zum GlĂŒck die Wahrheit. Vielleicht schreib ich mal etwas ĂŒbers Familienbett und die Wichtigkeit dieses im Bezug auf eine optimale Entwicklung von Kindern.

Jetzt aber ist es Zeit zu schlafen, denn der nĂ€chste Tag startet wieder um 6:10 😉


Ich hoffe, Euch hat der kleine Ausflug in einen meiner Tage gefallen – heute Mittwoch ist es endlich wieder sommerlich & wir treffen uns bald mit einer Freundin und ihrem Baby zum Spaziergang. Am Nachmittag können wir hoffentlich noch den Sommer genießen, bevor es morgen wieder schlechter wird!

Wer gern mehr von unseren Tagen sehen möchte, kann mich ja auf Instagram abonnieren oder auch auf Snapchat unter ula_beutelspatz.

Ich wĂŒnsche Euch einen wunderschönen Tag!

Alles Liebe, eure ULA

Wie ich zum Tragen kam …

Ich habe viele Leidenschaften, wie man beim Lesen dieses Blogs zweifellos feststellen wird 😉

Seit der Schwangerschaft mit meinem Sohn 2011 ist das Tragen wichtiger Teil meines/unseres Lebens. Damals hab ich Fotos einer mir bekannten lieben Mama gesehen, wie sie ihre Babymaus im Tragetuch hatte und fĂŒr mich war klar:

Das möchte ich auch unbedingt!!! Doch dieser Bereich ist fĂŒr Laien kaum zu verstehen und Trageberater gab es damals in meiner NĂ€he leider nicht. Ich hab also gelesen, gelesen, gelesen und meine Bekannte ausgefragt. Wenige Wochen vor der Geburt unseres Sohnes hatte ich mir ein gebrauchtes Tragetuch (Didymos Jan in GrĂ¶ĂŸe 6) und einen Hoppediz Bondolino in schwarz-blau gekauft und mir das Binden von ihr zeigen lassen.

Ich war so ĂŒberzeugt und voller Tatendrang, aber dann kam alles anders … mit Baby war es plötzlich gar nicht mehr so einfach und noch dazu versuchte ich A immer dann einzubinden, wenn er grad mĂŒde war und schrie. Da wird man verzagt und hat keine Lust mehr drauf. Doch zum GlĂŒck hatten wir den Bondolino und damit trugen wir sehr sehr viel:

Langsam wurde mir bewusst, dass ich das Thema und alles, was mit Attachment Parenting zusammen hĂ€ngt, sehr toll finde, unbedingt das Binden lernen wollte und informierte mich ĂŒber die Ausbildung zur Trageberaterin und erfuhr, dass im September 2012 ein Grundkurs der ClauWi Trageschule in Graz stattfinden wĂŒrde. Ich besprach alles mit meinem Mann, fragte meine Mama, ob sie mitfahren könnte, um A wĂ€hrend des Kurses zu betreuen und dann meldete ich mich auch schon an!

Der Kurs war toll und so erfrischend und ich ging gestÀrkt aus dem Grundkurs. Tragetuchbinden war endlich total einfach! Dann ging das Beraten und Lernen los. Im Juli 2013 kam der Mittelkurs hinzu, im Oktober 2013 absolvierte ich noch den Aufbaukurs und schloss meine Ausbildung als ClauWi-Trageberaterin im Juni 2014 mit dem Zertifikat ab.

WĂ€hrend dieser Zeit absolvierte ich auch noch 2 Wochenend-Kurse, sowie ein Zertifikat zur ehrenamtlichen ÖAFS-Stillberaterin und biete – hauptsĂ€chlich im Rahmen meiner anderen TĂ€tigkeiten – ehrenamtliche Stillberatung an. Dazu kommt demnĂ€chst noch ein eigener Blogeintrag!

Seit dem Grundkurs sind nun 3 1/2 Jahre vergangen und es hat sich in dieser Zeit Einiges getan. Von damals 6 Tragemamas in der Region sind wir mittlerweile sehr viele mehr geworden – wir haben uns vernetzt, es sind noch weitere Trageberaterinnen hinzu gekommen, mit denen ich zusammen arbeite und seit April 2016 haben wir sogar eine Trageboutique in Liezen, in welcher man neben TragetĂŒchern, -hilfen und -kleidung auch noch Vieles mehr fĂŒr Babys und Kleinkinder finden kann.

Wenn ich jetzt das Interesse an diesem Thema geweckt habe, bitte hier entlang! Wir beraten unter dem Namen Beutelspatz im Enns- und Paltental & Ausseerland und das ist unser Logo Logo 04Außerdem organisieren wir immer wieder Tragetreffen und -wanderungen in der Region!

Und hier noch ein paar Tragefotos von unseren Kindern und mir: